Eigentlich so offensichtlich – was wir von einer Ente und meinem Neffen lernen können

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Ente

Aus Kinderaugen ist es so offensichtlich, doch wir Erwachsenen tun uns damit in der Regel sehr schwer. Daher möchte ich diesen einen Moment, den ich 2019 mit meinen beiden kleinen Neffen erlebt habe, mit Dir teilen, denn er macht es so deutlich.

Der Tag nach der Einschulung

Die Schultüte, die mein ältester Neffe am Vortag erhalten hat, steht im Nebenraum. Was war der gestrige Tag doch aufregend – viele neue Gesichter, eine neue Umgebung und der Beginn eines neuen Lebensabschnitts – die Einschulung.

Nun sitze ich mit meinen beiden Neffen aneinandergekuschelt auf der großen Couch bei ihnen Daheim. Ich schlage das Buch „Wenn die Ziege schwimmen lernt“ auf und beginne zu lesen.

Wir tauchen ein in die Welt von Ziegen, Elefanten, Affen, Enten und weiteren Tieren, die alle gemeinsam in einer Schule für Tiere gehen. Sie sollen schwimmen lernen, klettern, fliegen und rennen. Jedes Tier solle alles lernen.

Der Elefant bemüht sich immer und immer wieder abzuheben, doch es gelingt ihm nicht. Die Ente versucht den Baum hinaufzuklettern, doch es klappt einfach nicht. War sie zunächst noch die Beste im Schwimmen, wird sie darin immer schlechter, weil sie sich so abmüht zu klettern.

Da lacht einer meiner Neffen laut los: „Aber warum soll denn die Ente den Baum hochklettern? Sie kann doch fliegen!

Genau! Warum eigentlich!?

Was wir meist vergessen

In dieser Geschichte erscheint so offensichtlich, was Allgemein so verbreitet ist. Statt die eigenen Talente einzusetzen, versuchen wir vorgegebene Wege zu nutzen. Statt entsprechend der eigenen Natur zu leben, orientieren wir uns an Konventionen, Erwartungen anderer und vielem mehr. So kommen wir irgendwann vom eigenen Weg ab, zwängen uns in etwas hinein, das gar nicht passt, und versuchen somit quasi als Ente den Baum hinaufzuklettern.
Und da lasse ich wieder meinen Neffen zu Wort kommen: „Aber warum soll denn die Ente den Baum hochklettern? Sie kann doch fliegen!“

Was kannst Du eigentlich?

Mit dieser Geschichte möchte ich Dich heute zum Nachdenken anregen.

Worin bist Du ein Naturtalent?
Machst Du das, was Deiner wahren Natur entspricht?
Was hast Du früher schon immer gerne gemacht und darüber möglicherweise sogar total die Zeit vergessen?
Welche Rolle spielt dies heute noch in Deinem Leben?

Nimm Dir ruhig etwas Zeit, um die Fragen in Dir wirken zu lassen. Vielleicht möchtest Du Dir auch Zettel und Stift nehmen und eine Weile darüber schreiben.

Wenn es Dir sehr schwerfällt, Antworten zu finden, dann frag Dir nahestehende Menschen:

Was macht mich aus?
Worin bin ich Deiner Meinung nach besonders gut?

Nicht selten ist unser Naturtalent für uns nämlich so selbstverständlich und so einfach, dass wir gar nicht darauf kommen, dass es unsere Art ist zu fliegen. Eine Ente wird sich doch auch nicht denken: „Ich kann besonders gut fliegen.“ Sie tut es einfach.

Also, was ist Deine Art zu fliegen? Und wie viel Raum gibst Du dem heute in Deinem Leben?

Jeder ist genau so erschaffen worden, wie es für sein Leben „erforderlich“ ist. Eine Ente bekommt alles für ihr Entenleben mit, ein Pinguin für sein Pinguinleben (schau Dir hier an, wie Eckart von Hirschhausen zunächst einen Pinguin als Mängelexemplar sah, ehe er Zeuge seines Talents wurde).

In der Natur gibt es keine Fehlkonstruktionen.

Daher wünsche ich Dir den Mut, Deinen eigenen Weg zu gehen – der Deiner Natur entspricht! 

Alles Liebe

Chris

PS. Eine weitere schöne Geschichte, die Mut macht, seine Fähigkeiten zu entfalten und zu leben, dem eigenen inneren Wesen und den eigenen Träumen zu folgen, ist „Die Möwe Jonathan“ von Richard Bach. Jonathan folgt mutig seiner Neugierde, seinem Freiheitsdrang und bricht damit mit den Traditionen seiner Möwensippe.

PPS. Wer seinen individuellen Weg einschlägt und wirklich das tut, wofür er hier ist, der kann durchaus auch Enttäuschungen erleben, beispielsweise durch Reaktionen aus dem Umfeld, Fehler oder andere lehrreiche Erfahrungen. Wie Du mit Enttäuschungen umgehen kannst, die Dir auf Deinem Weg begegnen, sodass Du durch sie wächst, statt den Kopf in den Sand zu stecken, erfährst Du in meinem Beitrag: Wie Du mit Enttäuschungen umgehen und daran wachsen kannst – in 4 Schritten.

 

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