27 Katzenweisheiten oder was Katzen uns über das Leben lehren können

Christinabewusst & erfüllt lebenKommentar hinterlassen

Sie haben ihren eigenen Kopf, sie lassen sich nichts vorschreiben. Und wenn sie nicht gerade schlafen oder meditativ da sitzen oder liegen, erkunden sie ihre Umgebung, sie jagen oder fressen.

„Katze müsste man sein.“ Wir brauchen jedoch nicht den Körper einer Katze. Wir können jederzeit von ihrem Lebensstil lernen.

Was ich von meinen Katzen über das Leben gelernt habe

Katzen sind seit je her ein zentraler Bestandteil meines Lebens. Schon von klein auf habe ich liebend gerne Zeit mit ihnen verbracht und sie als treue Begleiter empfunden.

Der schwarze stattliche Kater Morle hat mich beispielsweise zu Schulzeiten morgens stets zum Bus gebracht hat. Während meiner jahrelangen Krankheitsphase haben mir Apollo und Adonis im Bett und auf dem Sofa Gesellschaft geleistet und mir die Zeit versüßt. Nun genießen wir es gemeinsam, dass wir Zeit außerhalb von vier Wänden verbringen können.

Katzen empfinde ich als wertvolle Begleiter auf der Reise des Lebens und sie sind großartige Lehrer.

Was Katzen uns über das Leben lehren können, habe ich hier einmal zusammengefasst.

Wenn ich esse, esse ich. Wenn ich schlafe, schlafe ich.

Katzen sind wahre Achtsamkeits-Lehrer. Sie sind stets bei der Sache.

Ich bin entspannt im Hier und Jetzt.

Dadurch geht auch das Entspannen ganz einfach. Nicht über das Gestern oder Morgen grübeln, sondern einfach sein.

Einfach genießen!

Sie genießen es zu schmusen, gekrault zu werden etc. Katzen sind wahre Vorbilder fürs Genießen. Sie zeigen uns täglich, wie wunderbar Genuss ist.

Ich kann von anderen lernen, indem ich sie einfach nur still beobachte.

Katzen sind außerdem aufmerksame Beobachter. Von klein auf lernen sie darüber, zunächst von ihrer Mutter, später auch in anderen Kontexten. Apollo liebt es beispielsweise mit dem Wasser aus dem Hahn zu spielen und bemüht sich immer mal wieder, selbst das Wasser aufzudrehen.

Alles zu seiner Zeit

Katzen lassen sich nicht hetzen – wozu auch? Die Maus kommt nicht schneller aus dem Loch, nur weil eine „schnelle“ Katze auf sie wartet. Ich beobachte es immer wieder, mit welcher Geduld Katzen lange in einer Position verharren, um im richtigen Moment zuzuschlagen.

Katzenweisheit: Alles zu seiner Zeit

Ich brauche meinen Schlaf.

Katzen schlafen etwa 12 bis 16 Stunden am Tag und lassen sich nicht davon abbringen.

Ich brauche Ruhe.

Katzen sind sehr feinfühlig. Sie nehmen Stimmungen eben so auf wie Lärm und Hektik. Rückzugsmöglichkeiten sind dann besonders wichtig. Vor allem meinem Sensibelchen Apollo scheint nichts zu entgehen. Wenn ihn etwas sehr stört, zeigt er auch schon mal ganz deutlich, dass er es gerade zum Kotzen findet.

Die Balance ist entscheidend.

Katzen achten sehr auf ihre Balance und scheinen dadurch überall hin zu gelangen. Es ist faszinierend zu beobachten, wie sie sich beim Balancieren durch nichts aus der Ruhe bringen lassen.

Stetige Veränderungen sind interessant.

Veränderungen machen das Leben interessant – am besten sind aber kleine Veränderungen. Wenn das Spielzeug immer mal am anderen Platz liegt, behält es seine Faszination.

Große Veränderungen können jedoch verängstigen und es dauert etwas, sich an die neuen Umstände zu gewöhnen und sich wieder sicher zu fühlen.

Manchmal ist eine größere Veränderung erforderlich, dann braucht es Zeit, sich mit den neuen Umständen zu arrangieren. Und ansonsten kann man mit kleinen Veränderungen das Leben interessant gestalten.

Das Leben ist vergänglich

Das Katzenleben ist kürzer als das von Menschen. Und gerade auf sogenannte „Freigänger“ (die also nicht nur in der Wohnung sind) lauern Gefahren, die das Leben unerwartet beenden können. So habe ich schon den Tod vieler Katzen von klein auf miterlebt, betrauert und als Teil des Lebens begreifen müssen.

Meine Grenzen kommuniziere ich klar und deutlich.

Wenn Katzen genug vom Schmusen haben, gehen sie. Wenn fremde Katzen ihnen zu nahe treten, sind ihre Körpersprache und Laute deutlich zu verstehen, sie machen sich beispielsweise größer und fauchen. Die eigenen Grenzen zu erkennen, zu achten und bei Bedarf zu schützen, steigert die Lebensqualität immens.

Ich lasse mich zu nichts zwingen.

Wenn sie gerade nicht schmusen wollen, dann ist das eben so. Keine Diskussion.

Ich habe Bedürfnisse und kommuniziere diese.

Gleiches gilt für ihre Bedürfnisse. Wenn meine Katzen Hunger haben und ich als ihr Dosenöffner zur Stelle sein soll, ist das so deutlich, wie ein kleines Kind, das schreit „Ich habe Hunger!“ Gleiches gilt, wenn sie schmusen oder spielen wollen. So klar über ihre Bedürfnisse Bescheid zu wissen, verhindert Missverständnisse und Frust.

Ich mach mein Ding, egal was andere sagen oder tun.

Keine Katze hält sich daran, wenn ihr jemand sagt, dass sie etwas so nicht tun sollte oder es sich nicht gehöre. Sie zerbricht sich nicht den Kopf darüber. Sie macht ihr Ding – ohne wenn und aber.

Katzenweisheit: Ich gehe dahin, wo es mir gefällt

Ich gehe dahin, wo es mir gefällt.

Ganz egal, wie es aussehen mag und ob es ein Ort für Katzen ist oder nicht, wenn sie sich in den Kopf gesetzt haben, dass der Schrank ihr Ort ist, dann ist jede Diskussion zwecklos.

Ich bin frei.

Katzen entscheiden selbst, mit wem sie Zeit verbringen oder bei wem sie bleiben. Sie lassen sich von niemandem etwas vorschreiben und wählen ihre Dosenöffner selbst aus.

Ich kann mich jederzeit neu entscheiden.

Nur weil sich eine Katze gerade dazu entschlossen hat, raus zu wollen, muss es nicht heißen, dass sie dort auch bleiben will. Dann kann sie auch schnell wieder auf der anderen Seite der Tür stehen und verlangen wieder reingelassen zu werden. Sie hängt nicht an früheren Entscheidungen, sondern nimmt sich die Freiheit, jederzeit neu zu entscheiden, was sie will.

Ich vertraue auf mein Gefühl.

Katzen haben ein sehr gutes Gespür und handeln entsprechend. Apollo und Adonis zeigen mir immer wieder, dass es wichtig ist, auf die eigene innere Stimme zu vertrauen und intuitiv zu handeln. Wenn sie jemanden nicht geheuer finden, dann kann die Person sie beispielsweise auch nicht mit Leckerlies anlocken.

Krallen sind dazu da, genutzt zu werden.

Als sehr harmoniebedürftiger Mensch musste ich auf die harte Tour lernen, dass ich mir nicht alles gefallen lassen muss. Tierische Vorbilder im Alltag sind dafür klasse: Ich darf mich zur Wehr setzen.

Mehrfach am Tag einfach mal abreagieren tut gut.

Durch die Gegend flitzen und zum Beispiel den Kratzbaum hoch und runter, das muss zwischendurch einfach sein, denn angestaute Energien müssen raus.

Strecken und recken hält fit und dynamisch.

Katzen machen es uns so einfach vor. Yoga oder Aktivitäten, die den Körper dynamisch halten, sollten fester Bestandteil des Tages sein.

Katzenweisheit: Eine gute Hygiene ist zum Wohlfühlen unerlässlich

Eine gute Hygiene ist zum Wohlfühlen unerlässlich.

Die Katzenwäsche ist gründlich, darf niemals zu kurz kommen und ist ein super Beispiel für gute Selbstfürsorge.

Ich sorge gut für mich.

Eine Katze würde niemals anfangen, sich selbst und ihre Bedürfnisse zu ignorieren – zumindest ist mir noch keine solche Katze begegnet. Katzen sind stolze Wesen, die darauf achten, dass es ihnen gut geht.

Ich kann sanft durchs Leben gehen.

Eine Katze trampelt nicht und hinterlässt keine Zerstörung (außer vielleicht bei Kartons…). Auch draußen hinterlässt sie die Natur scheinbar unberührt.

Liebe kann man nie genug verschenken.

Dies mag nicht für jede Katze gelten, doch Adonis zeigt mir dies jeden Tag aufs Neue. Er liebt es, zu schmusen und seine Liebe zu zeigen. Warum auch zurückhalten?

Jeder ist anders.

Keine Katze ist wie die andere. Und ich habe noch nie erlebt, dass sich eine Katze um die Meinung anderer Artgenossen schert. Sie leben ihre Einzigartigkeit. Sie versuchen sich nicht anzupassen.

Katzenweisheit: Jeder ist anders

Kennst du weitere Katzenweisheiten?

So unterschiedlich wie Katzen sind, so können wir von jeder Katze auch etwas anderes lernen.

Vielleicht hast du auch eine Katze. Was hast du von ihr gelernt? Kannst du die Liste noch mit weiteren Katzenweisheiten ergänzen? Schreibe gerne einen Kommentar. Ich bin gespannt auf deine Erfahrungen!

Alles Liebe

PS: Ich habe 27 Lebensweisheiten angekündigt. Hier ist Nummer 27:

Es gibt nichts Spannenderes als Kartons!

Ohne Worte

 

 

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