Coaching-Übung: Dein Alltag auf dem Prüfstand

ChristinaGefühle & WohlbefindenKommentar hinterlassen

Wo geht es hin?

Bist Du zufrieden mit Deinem Alltag? Oder sind Deine Tage für Dich eher anstrengend und unbefriedigend? Wenn Du prüfen möchtest, wo ein Ungleichgewicht besteht und Du bereit bist, konkrete Ansätze daraus abzuleiten, wie Du einen erfüllteren Alltag erleben kannst, dann ist diese Coaching-Übung genau das richtige für Dich.

In dieser Coaching-Übung widmen wir uns den Fragen: Was hat wie viel Raum innerhalb Deines Lebens? Was wäre für Dich eine stimmige Aufteilung? Und wie kannst Du Dich letzterem annähern? Dieser Beitrag ist eine kompakte Anleitung. Unterstützend habe ich Dir zudem ein Dokument erstellt, das Du Dir herunterladen und ausdrucken kannst, sodass Du Dich damit an einen ruhigen ungestörten Ort zurückziehen kannst. Denn wenn Du Dich fokussiert mit diesen Fragen auseinandersetzt, kannst Du davon sehr profitieren.

Also los!

Identifiziere Deine verschiedenen Lebensbereiche

Nimm Dir zunächst einen Moment Zeit und sammle die verschiedenen Bereiche, die Dein Leben ausmachen. Das kann von Familie, Arbeit, über spezielle Hobbies, Ehrenamt bis hin zu Weiterbildung, Sport und Social Media wirklich alles mögliche sein.

Visualisiere die gegenwärtige Aufteilung 

Male einen Kreis (oder nutze diese Vorlage) und zeichne darin verschiedene Tortenstücke ein, die die gegenwärtige Aufteilung der verschiedenen Lebensbereiche innerhalb Deines Lebens bzw. Tages widerspiegeln. Denk nicht lange darüber nach, sondern mache es ganz spontan, so wie es sich jetzt gerade für Dich anfühlt. Du hältst Dir somit vor Augen, wie sich die Aufteilung Deiner Lebensbereiche gegenwärtig anfühlt. 

Sei ganz ehrlich. Diese Grafik ist eh nur für Deine Augen bestimmt. Du brauchst nichts zu beschönigen. Dein Wunschzustand kommt anschließend dran ;-)

Beurteile Deine Grafik

Hast Du die verschiedenen Bereiche eingezeichnet, kannst Du Deine Grafik in Ruhe anschauen und auf Dich wirken lassen.

Was ist gut so, wie es gerade ist?

Was sollte sich verändern?

Und wenn etwas fehlen würde, was wäre es?

Nimm Dir dafür ausreichend Zeit. Achte darauf, was in Dir aufkommt, wenn Du Deine Aufteilung betrachtest und wie Du Dich dabei fühlst.

Wie sieht Deine Wunschverteilung aus?

Zeichne als nächstes einen zweiten Kreis auf einem separaten Blatt Papier (oder nutze diese Vorlage). Nun kannst Du Deiner Wunschvorstellung Raum geben.

Welche Aufteilung würde sich für Dich stimmig anfühlen?

Es ist vollkommen egal, was andere als erstrebenswert ansehen, es geht wirklich nur darum, was sich für Dich stimmig anfühlt. Das kann heißen, dass einige Bereiche schrumpfen oder wegfallen, andere Bereiche wachsen oder gar neue dazu kommen.

Was wäre für Dich eine gute Aufteilung?

Vergleiche Deine Grafiken

Wenn Du die zweite Grafik fertiggestellt hast: Was fällt Dir auf, wenn Du Deine beiden Kreise nebeneinander legst?

Bestimme Deine Handlungsrichtung

Aus der Differenz der beiden Zeichnungen kannst Du allerhand ableiten. Hier sind ein paar Impulse, die Dich dabei unterstützen können, herauszufinden, wie Du Dich Deinem Wunschzustand annähern kannst: 

  • Was möchtest Du ändern?
  • Was hat gegenwärtig zu viel Raum in Deinem Leben?
  • Was möchtest Du bleiben lassen?
  • Manchmal braucht sich auch gar nicht der Anteil eines Bereichs innerhalb unseres Lebens zu verändern, sondern es geht einfach darum, dabei eine andere Haltung einzunehmen.
  • Was kann so bleiben wie es ist bzw. was möchtest Du weiter machen wie bisher?
  • Wovon möchtest Du zukünftig mehr machen?
  • Und was würdest Du gerne neu in Deinen Tag integrieren?
  •  

Vielleicht gelingt es Dir, die Essenz Deiner Handlungsrichtung in einigen wenigen Sätzen zusammenfassen, sodass Dir diese zukünftig als Orientierung dienen können. Diese kannst Du beispielsweise notieren und in der Küche, im Bad oder am Schreibtisch aufhängen, sodass Du sie zukünftig mehrfach täglich siehst.

Besonders hilfreich kann es auch sein, wenn Du ein Bild malst oder eines findest, das für Dich diesen Wunschzustand widerspiegelt.

Entscheidend ist, dass Du im Alltag eine Erinnerungshilfe hast, die für Dich emotional aufgeladen ist. Dies hilft langfristig an dem Ziel dran zu bleiben – auch wenn es Phasen gibt, in denen es eher schleppend voran zu gehen scheint oder es mehrere Widerstände gibt.

Entwickle erste Schritte

Belasse es zudem nicht bei einem Vorhaben, sondern leite daraus direkt die ersten konkreten Schritte ab, die Du gehen kannst. Was kannst Du bereits in den nächsten 72 Stunden tun, damit Du Deiner Wunschvorstellung näher kommst? Was ist jetzt gerade möglich?

Vielleicht hilft Dir ein Gespräch mit einem bestimmten Menschen, vielleicht möchtest Du einen bestimmten Kurs buchen oder direkt eine Sporteinheit einlegen. Was auch immer Du planst, schreib es auf.

Und dann gutes Umsetzen!

Ich wünsche Dir viele erfüllende Momente dabei, Deinen Alltag bewusst zu gestalten!

Alles Liebe

Chris

PS. In einem weiteren Beitrag stelle ich eine Technik vor, wie Du Deine Lieblingsbeschäftigungen nicht aus den Augen verlierst. Vielleicht interessiert Dich dies ebenfalls.

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