Meine zentralen Erkenntnisse über Heilung und Gesundheit nach Jahren schwerer Krankheit

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Mit meinen jahrelangen schweren gesundheitlichen Problemen habe ich diverse Ärzte und Kliniken sowie ganzheitlich Praktizierende aufgesucht und dabei gelernt: Heilung ist ein Entwicklungsprozess. So habe ich in dieser Zeit viel über Gesundheit und Heilung erfahren, das so zentral für meine Genesung war, dass ich dies einfach teilen muss.

Jede Heilung ist Selbstheilung

Wenn wir heilen, dann heilen wir uns immer selbst. Auf dem Weg dorthin brauchen wir jedoch teilweise Unterstützung. In welcher Form, variiert, schließlich ist jede Krankheit individuell – so individuell wie der Mensch, der sie entwickelt hat. Denn jede Krankheit möchte uns auf etwas hinweisen. Dies kann mitunter sehr komplex sein, denn sie hat sich aus der Summe unseres Lebens entwickelt. 

Was mir die Krankheit sagen will

Keine Krankheit kommt einfach aus dem Nichts. Es gibt immer eine Vorgeschichte, die dazu geführt hat, dass etwas in uns aus dem Gleichgewicht geraten ist, nicht mehr richtig funktioniert, dass etwas sich einnisten konnte etc. Es bringt daher egal bei welcher Krankheit nichts, einfach nur eine Pille dagegen zu nehmen, und dann wird schon alles wieder gut. Nein, das wird es nicht! Denn dann sucht sich der Körper einen anderen Weg, um auf das Problem aufmerksam zu machen.

Versteh mich nicht falsch: Ich habe nichts gegen Medikamente, die uns unterstützen, mit akuten Krankheiten fertig zu werden oder etwas zu substituieren, was nicht mehr (ausreichend) vorhanden ist (z. B. Schilddrüsenhormone oder Insulin). Wichtig ist meiner Meinung nach, dann aber zusätzlich dahinter zu blicken: Wie konnte es dazu kommen?

Ich möchte, dass wir wieder selbst das Zepter über unsere Gesundheit in die Hand nehmen. Und statt beim nächsten gesundheitlichen Problem nur wieder Pillen zu schlucken, können wir uns fragen: Was kann ich tun und verändern? Und mal ehrlich: Wem macht es schon Spaß, Pillen zu schlucken, die im Laufe des Lebens möglicherweise immer mehr werden?

Die beste Gesundheitsvorsorge

Wie geht es mir? Was brauche ich? Was tut mir gut und was nicht? Was sollte ich weglassen oder ändern? Was will mir die aktuelle Situation sagen? – Lernen wir wieder, mit uns selbst in Kontakt zu sein, so betreiben wir meiner Meinung nach die beste Prävention. Gerade wenn es uns schlecht geht, ist es besonders wichtig, liebevoll mit uns selbst umzugehen und zu schauen, was uns jetzt guttut. Wobei es genau dann besonders schwierig ist, weil wir natürlich zunächst unzufrieden sind, wenn der Körper uns ausbremst und wir nicht mehr wie gewohnt funktionieren können.

Ich kenne das selbst. Daher konnte ich aber auch feststellen, dass es mir sehr geholfen hat, zunehmend liebevoller mit mir und meinem Körper zu sein – immer getreu dem Motto: Wie würde ich zu einer guten Freundin sein, wenn es ihr so geht wie mir jetzt? Da würde ich doch auch nicht auf die Idee kommen, sie zu ignorieren oder nur herumzunörgeln. – Liebevoll zu uns zu sein, in Zeiten, in denen es uns schlecht geht, ist eine große Herausforderung und letztlich doch der beste Weg.

Schuld und Verantwortung

Eine Frage, die ich mir im Zusammenhang mit meiner Krankheit eine Weile stellte, war: Bin ich schuld an meiner Erkrankung? Ich bin zu dem Schluss gekommen: Nein, denn schließlich wusste ich vorher nicht, wie und was ich anders hätte machen können. Nach meinem damaligen Stand hatte ich mein Bestmögliches getan. Ich habe mich ja nicht bewusst und absichtlich krank gemacht.

Wir leben hier in den westlichen Ländern hauptsächlich in sozialen Gefügen, in denen es uns früh abtrainiert wird, auf unsere innere Stimme zu hören. Als ich dies erkannt hatte, konnte ich aber selbstbestimmt entscheiden, dies zu ändern! Das war die beste Entscheidung für meine Gesundheit!

Bei der Frage, woher die Krankheit kommt, bringt es übrigens auch nichts, in die Opferrolle zu verfallen und anderen Menschen (z. B. Familie, Freunden, Kollegen) die Schuld dafür zuzuschieben. Wenn wir gelitten haben, so haben wir es immerhin zugelassen, dass sie dies in uns auslösen. Das zu erkennen, kann schmerzhaft sein. Ich habe beispielsweise unter meiner Stiefmutter in meiner Kindheit und Jugend gelitten. Es bringt aber nichts, sie nun für den Verlauf meines Lebens verantwortlich zu machen. Denn ich bin für mein Leben verantwortlich, niemand sonst. Rückwirkend kann ich nicht verändern, was geschehen ist und wie ich reagiert habe. Meine Betrachtung darauf kann ich jedoch ändern und mit meiner Vergangenheit Frieden schließen und sie annehmen (und ja, ich weiß, dass das alles andere als einfach ist).

Jetzt gut für mich sorgen

Entscheidend ist immer: Wie gestalte ich das Jetzt? Denn nur in diesem Moment kann ich etwas ändern. Und somit säe ich zugleich den Samen für die Zukunft. Wie möchte ich also, dass meine Zukunft aussieht und wie viel Zeit gebe ich mir dafür? Entsprechend handle ich in der Gegenwart. Also begann ich, in kleinen Schritten das zu tun, was mir möglich war. Ich sage nicht, dass das immer einfach war. Wie oft war ich ungeduldig und wollte zu schnell zu viel. Immer wieder drehte ich deshalb „Extrarunden“.

Doch mit der Zeit wurde ich immer feinfühliger dafür, was mir mein Körper gerade sagen will, handelte möglichst danach und vermittelte ihm somit das Gefühl, dass er nicht mehr so laut „schreien“ muss, um gehört zu werden.

Dem Leben vertrauen

Und wie das Schicksal so will, kamen zur richtigen Zeit immer mehr Impulse, die mich auf meinem Heilungsweg voranbrachten. Aus meinem inneren Antrieb heraus sog ich alles auf, was mir irgendwie helfen konnte. Sobald ich fit genug war, wieder mehr zu lesen, kamen mir immer neue und passende Bücher in die Hände. Als ich wieder genug Energie hatte, mich einzelne Tage weiterzubilden, gab es in der Nähe passende Seminare, und auch finanziell hat es immer irgendwie geklappt. Je gesünder ich wurde, desto weiter konnte ich für Seminare anreisen und diese Freiheit genießen. Es kamen auch stets genau die richtigen Menschen in mein Leben. Mein Leben kam in Fluss.

Ich begriff, dass alles einen Sinn hat und meine Krankheit mir riesige Geschenke bot. Es war eine intensive Zeit, die mich sehr hat wachsen lassen. Die Erfahrungen, das Wissen und die neuen Herangehensweisen sind für mich ein wertvoller Schatz, von dem ich sehr profitiere und den ich noch immer weiter anreichere, weil es mir so guttut und sich noch nichts zuvor in meinem Leben so sinnvoll angefühlt hat. Diesen Schatz, den ich nun in mir trage, teile ich gerne mit anderen, wenn sie es wünschen. Und es bereichert mich, mitzuerleben, wie auch andere so ihren Weg finden und erblühen.

Gesundheit bedeutet für mich, sich zu entwickeln und in den Fluss des Lebens einzutauchen.

Ich wünsche dir das Vertrauen in dich selbst und entsprechende Tatkraft, um dich deiner besten Gesundheit erfreuen zu können!

Viel Freude bei deinem Abenteuer Leben!

Alles Liebe

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