Wie Du besser mit Ungewissheit umgehen kannst

ChristinaCorona, Gefühle & WohlbefindenKommentar hinterlassen

Licht am Ende des Tunnels

Wie reagierst Du, wenn es drunter und drüber geht? Fragst Du Dich frustriert „Was soll das? Warum ICH?“ oder neugierig „Was will mir mein Leben sagen? Wozu ist das gerade gut?“ Gehörst Du zu Letzteren? Dann herzlichen Glückwunsch! Mit dieser Haltung wirst Du souverän durch die unsicheren Gewässer des Lebens segeln. Andernfalls ist dieser Artikel genau für Dich!

Die große Illusion im Leben

Wie genau die Zukunft aussehen wird, ist ungewiss. Viele Einflussfaktoren spielen eine Rolle und es ist unmöglich die genaue Entwicklung vorauszusagen.

Dank Routinen und Gewohnheiten erschaffen wir uns dennoch das scheinbare Gefühl der Kontrolle, seien es die regelmäßigen geschäftlichen oder privaten Termine oder der gewohnte morgendliche Ablauf um in den Tag zu starten (obwohl doch kein Tag wie der andere ist).

In Zeiten wie diesen, in denen die gewohnten Alltagsstrukturen größtenteils aufgebrochen werden, zeigt sich nun ganz deutlich, wie sich die Ungewissheit durch die verschiedenen Ebenen unseres Lebens zieht und die Kontrolle doch nur eine Illusion ist.

Die Kraft der Hoffnung

Mit dieser Ungewissheit können wir verschieden umgehen. So ist es beispielsweise möglich, in Angst und Panik zu verfallen oder hoffnungsvoll nach vorne zu blicken.

Ich möchte Dir heute die Kraft der Hoffnung nahelegen. Warum?

Ganz einfach: ich habe sie am eigenen Leib erlebt und dank ihr habe ich mein Leben zurück gewonnen.

Als ich meine diversen Diagnosen von der Charité erhielt und klar war, dass die Schulmedizin keine Ansätze hat, mir weiterzuhelfen, da hätte ich mich aufgeben können. Mein Leben war zu dem Zeitpunkt absolut nicht lebenswert. Ich war nicht in der Lage die alltäglichen Dinge des Lebens zu tun, mein ganzer Körper schmerzte, ich war wie vernebelt, meinen Körper zu bewegen war ein Kraftakt, der unvorstellbar war. Selbst Besteck oder ein volles Glas zu heben war für mich als würde ich schwere Gewichte stemmen. Alles war einfach nur anstrengend. Hinzu kamen die ständigen Infekte und Entzündzündungen. Es war ein Leben, das ich niemandem wünsche.

Doch in mir war da dieser Funken, der schließlich zu einer kleines Flamme wurde und dann zu einem Feuer. In mir loderte das Feuer der Hoffnung. Mein Leben konnte doch nicht jetzt schon zu Ende sein! Tief in mir fühlte ich die Gewissheit, dass ich einen Weg finden würde, wieder gesünder zu werden. Nur weil die Schulmedizin noch keine wirkungsvollen Ansätze entwickelt hat, muss  es nicht heißen, dass es keine gibt!

Und eben dank dieser brennenden Hoffnung in mir gab ich niemals auf. Ich griff nach jedem Strohhalm. Ich suchte nach neuen Wegen. Und ich fand meinen Weg zurück ins Leben. Wer mich heute sieht, und meine Vorgeschichte nicht kennt, würde niemals darauf kommen, dass ich jahrelang nur auf dem Sofa und im Bett verbringen konnte.

Dass ich heute lebe – so richtig – das habe ich meiner Hoffnung zu verdanken.

Hoffnung schenkt Zuversicht und Kraft, doch vor allem ermöglicht sie, dass wir uns für Veränderung öffnen und nach Lösungen suchen. Das macht sie so bedeutend, so hilfreich, so existenziell für unseren Werdegang und unser Leben.

Was ich unbedingt betonen möchte: Mit „Hoffnung“ meine ich nicht das Schönreden einer Situation und Ignorieren der Umstände. Hoffnung bedeutet für mich, mit einer offenen Grundhaltung einem Problem bzw. einer Herausforderung zu begegnen, sodass ein Lösungsraum entsteht, indem Möglichkeiten gefunden werden können. Und im nächsten Schritt gilt es entsprechend zu handeln, einen Lösungsweg einzuschlagen und bestmöglich die Herausforderung zu meistern.

Wenn statt Hoffnung jedoch Angst und Panik regiert, dann werden wir innerlich eng, es wird schwierig eine stimmige konstruktive Lösung zu finden. Das sehe ich als große Gefahr in äußerst ungewissen Situationen. Denn was daraus folgt, tut uns sicherlich nicht gut.

Was erhoffst Du Dir?

Ich möchte Dir daher diese wesentliche Frage mit auf den Weg geben: „Was erhoffst Du Dir?“

Schreib es auf und werde dabei ruhig konkret.

Anschleißend gehe eine Weile mit der Frage schwanger, was Du dazu beitragen kannst, dass es wahr wird.

Und wenn Du einen konkreten ersten Schritt identifiziert hast, dann geh ihn! Anschließend den nächsten. Und wieder den nächsten. Mach einfach einen Schritt nach dem anderen.

Du musst nicht schon am Anfang den ganzen Weg kennen. Wie sinnvoll ist es wirklich, alle Einzelheiten der nächsten 100 Schritte zu durchdenken? Womöglich verändert sich eh noch etwas, was Du gerade nicht mit einplanen kannst (wahrscheinlich wird es das sogar).

Zu Plänen kommt mir stets das Zitat von Bertold Brecht in den Sinn:

»Ja, mach nur einen Plan!
Sei nur ein großes Licht!
Und mach dann noch ’nen zweiten Plan,
gehn tun sie beide nicht.«

Alles ist permanent in Veränderung. Nur aktuell wir uns dies noch direkter vor Augen geführt.

Wenn wir lernen, uns der Veränderung zu öffnen, statt im Widerstand zu sein, dann können wir das Beste daraus machen. Widerstand hingegen kostet Kraft und damit wird es ein umso mühevollerer Weg.

Licht und Hoffnung

Großartige Nebeneffekte

Wer nach und nach entsprechend selbst gewählte Schritte macht, bekommst so das Gefühl, selbst etwas ausrichten zu können, aktiv etwas dafür zu tun, damit es besser wird – dies stärkt zusätzlich.

Natürlich wird es auch bei den Schritten immer mal Rückschläge geben. Im Leben läuft es nicht permanent rund. Wir sind doch hier, um auch zu lernen, und jeder Fehler gibt uns die Möglichkeit etwas (das Fehlende) zu integrieren und so unser Leben runder zu machen. Jeder Fehler ist somit ein wichtiger Teil des Weges. Und wenn wir offen sind herauszufinden, worum es dabei geht, dann geht es anschließend weiter – und wahrscheinlich sogar viel besser als vorher!

Das ganze Leben ist ein Abenteuer

Wir wissen nicht, was in zehn Jahren, in einem Jahr oder auch in einer Woche ist. Doch wir können entscheiden, wie wir mir dieser Ungewissheit umgehen: Begegnen wir ihr mit Angst oder Hoffnung? Öffnen wir uns innerlich für neue Möglichkeiten oder sehen wir nur den Weg des Desasters?

Ich wünsche Dir inneren Halt und Hoffnung in dieser wandlungsintensiven Zeit und dass Du neue Möglichkeiten findest, mit den Herausforderungen umzugehen!

Alles Liebe von Herzen

Chris

PS. Hier sind zwei weiterführende Artikel, die ich Dir in diesem Kontext unbedingt ans Herz legen möchte:
1. Dass uns unsere Gefühle helfen können, souverän durchs Leben zu navigieren, darauf gehe ich in diesem Beitrag ein.
2. Wie Du mit Enttäuschungen aktuell umgehen kannst, dazu habe ich Dir hier die vier wesentlichen Schritte vorgestellt, sodass Du diese meisterst und sogar an der Erfahrung wachsen kannst.

PPS. Wie Du inneren Halt findest und wie Du mit Deiner Angst umgehen kannst, sodass Du nicht den Kopf verlierst oder in den Sand steckst, darüber erfährst Du hier bald mehr.

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