Was tun, wenn am Ende der Energie noch so viel Tag übrig ist?

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schlafende Katze in der Sonne

Genauso, wie wir jeden Monat eine gewisse Summe an Geld zur Verfügung haben, für die wir zuvor entsprechend etwas geleistet haben, sind wir auch dafür verantwortlich, wie viel Energie wir zur Verfügung haben. Unser Energielevel spiegelt letztlich uns selbst wider.
Was können wir also tun, wenn unsere Energie gerade wieder viel zu schnell aufgebraucht ist?

Das Schlüsselwort ist Selbstfürsorge. Die Kernfrage: Was brauche ich gerade?

Kannst Du die Frage für Dich beantworten?

Vielleicht geht es Dir wie mir vor einigen Jahren. Ich war so sehr im Kopf und bei anderen, dass ich diese Frage nicht beantworten konnte. Ich erinnere mich gut an ein Telefonat mit einer lieben Freundin, während dem ich beschloss, meine beste Freundin zu werden (eine große Herausforderung, denn ich war meine größte Kritikerin!). Rückblickend war dies eine meiner wichtigsten Entscheidungen, die mein Leben nachhaltig verändert hat. Doch dazu ein anderes Mal mehr.

Wenn auch Du nicht genau weißt, was Dir gerade helfen könnte, dann lass Dich von Folgendem inspirieren. Vielleicht fallen Dir dann auch noch ganz andere Punkte ein. Dann hör hin und nimm es wichtig! Und übernimm wieder das Ruder Deines Lebens.

Die folgenden Punkte sind bewusst kurz gehalten, Sie sollen lediglich einen Überblick darstellen und Dich inspirieren herauszufinden, was Du gerade brauchst.

Ein wichtiger Hinweis:
Solche Veränderungen, wie die unten gelisteten, brauchen Zeit. Wie wichtig Geduld in solchen Prozessen ist, lerne ich immer wieder aufs Neue. Und es bringt auch nichts, zu viel auf einmal zu wollen. Es dauert so lange, wie es eben dauert. Das ist für jeden individuell. Trotzdem müssen wir nichts davon alleine bewältigen. Mit Gleichgesinnten und professioneller Unterstützung wird es deutlich einfacher und möglicherweise sogar schneller.
Hast Du das Gefühl, dass Du so aus der Balance bist, dass sich dies auch schon körperlich bemerkbar macht, dann lass Dich auch von einem Arzt durchchecken.

Also los, hier ist eine Sammlung an Impulsen, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt und lediglich einen Überblick liefern soll.

Achtsam sein

Du kannst nur herausfinden, was Dir gut tut und Du brauchst – und was nicht –, wenn Du bewusst hinschaust. Denn wie Thich Nhat Hanh so schön sagte: „Sich um sich selbst zu kümmern bedeutet als Erstes zu lernen, wie man anhält und nach innen schaut.“
Alles andere leitet sich daraus ab, denn dann findest Du heraus, worum es bei Dir geht. Du entdeckst, was Dein Denken und Handeln bestimmt und kannst dieses ändern.

Was Dir dabei helfen kann, erfährst Du im Beitrag „3 einfache Techniken, wie Du achtsamer im Alltag wirst, die Dich keine Zeit kosten„.

Entspannen

Wenn Dir Achtsamkeit schwer fällt, dann hilft auch erstmal Entspannung.
Stress und Anspannung rauben uns viel Energie und überfluten unseren Körper mit Stresshormonen, sodass er nicht regenerieren kann, weil er darauf getrimmt ist, jederzeit vor dem Säbelzahntiger wegzulaufen – wie auch immer dieser aussehen mag.

In einem anderen Beitrag verrate ich Dir, was Du über Pausen wissen solltest und wie Du herausfindest, was Du brauchst.

Falls Du lernen möchtest zu entspannen, habe ich „3 Möglichkeiten, wie es jeder schafft zu meditieren“ für Dich.

Tiefer durchatmen

Meist haben wir uns einen flachen Atem angewöhnt. Es ist kein Wunder, dass wir dann nur auf Sparflamme laufen. Denn überleg mal, wie lange wir ohne zu atmen auskommen.

Möchtest Du Dich einmal so richtig mit Lebensenergie überfluten? Dies geht am einfachsten mithilfe des Verbundenen Atems.

Den richtigen Treibstoff nutzen

Wie wir verdursten oder verhungern können, so kann unser Organismus auch nicht rund laufen, wenn wir ihn mit dem falschen Treibstoff versorgen. Denn wie bei Autos ist auch bei uns entscheidend, was wir „tanken“.
Trinkst Du ein Wasser, das Dir gut bekommt? Isst Du, was Dich wirklich nährt? Vielleicht braucht der Tank oder Motor auch mal eine Generalüberholung, z.B. durch Fasten?

Aber nicht nur das Grobstoffliche ist entscheidend. Was nährt Deinen Geist und Deine Seele? Was denkst und fühlst Du?

Mehr von dem tun, was begeistert

Gibt es etwas, auf das Du Dich freuen kannst, wenn Du morgens aufstehst? Was bereitet Dir Freude und könntest Du wieder mehr tun?

Dem inneren Ausdruck verleihen

Jeder von uns kann kreativ sein. Und es beflügelt eigene Ideen zu entwickeln und umzusetzen. Wie bist Du gerne kreativ? Wie kannst Du noch mehr davon machen?

Etwas Sinnvolles tun

Gibt es etwas in Deinem Leben, das für Dich von besonderer Bedeutung ist? Sehen wir in unserem Handeln einen Sinn, so motiviert uns dies, schenkt uns Kraft und erfüllt uns.

Nicht länger verbiegen

Wenn unser Denken, Fühlen, Handeln etc. nicht übereinstimmen, so erzeugt das innerliche Spannungen, die an uns zehren. Wo handelst Du anders, als es Dir entspricht?

Energieverschwendung verringern

Wo verausgabst Du Dich? Kannst Du Dir ein Zeitlimit setzen (vielleicht kennst Du das Parkinsonsche Gesetze, das sich Arbeit in dem Maß ausdehnt, wie Zeit für ihre Erledigung zur Verfügung steht)? Geht es nicht auch mal mit weniger Aufwand oder kannst Du Aufgaben möglicherweise sogar abgegeben?

Um Hilfe bitten

Wir müssen nicht alles alleine stemmen. Du auch nicht. Wirklich!
Wer kann Dir wobei helfen?

Mehr Zeit mit Menschen verbringen, die einem gut tun

Welche Menschen tun Dir gut? Wie kannst Du noch mehr Zeit mit ihnen verbringen? Wo kannst Du solchen Menschen begegnen?

Zeit mit Energieräubern verringern

Gibt es Personen bei denen Du Dich nach dem Austausch mit ihnen einfach nur gerädert fühlst? Was hast Du wirklich davon, mit diesen Personen Zeit zu verbringen?

Berührungen erleben (schenken und annehmen)

Wir haben alle in uns das Bedürfnis, uns mit andern verbunden fühlen zu wollen – sei es über sichtbare oder unsichtbare Berührungen.
Mit wem fühlst Du Dich verbunden? Wünschst Du Dir noch mehr Verbindung?

Die eigenen Bedürfnisse wichtig nehmen

Was brauche ich? Ja, die Frage habe ich oben schon gestellt. Sie ist aber so wichtig, dass sie auch hier in der Auflistung einen Platz braucht.
Das was Du wahrnimmst, gilt es ernst zu nehmen und nicht herunter zu spielen.

Aufs Wesentliche fokussieren

Schaffst Du gerade einfach nicht mehr alles, was ansteht, so ist das eine Einladung, Deine Prioritäten zu überdenken. Was ist Dir wirklich wichtig?

Und verabschiede Dich am besten vom Multitasking.

Widerstände auflösen

Was läuft nicht rund bei Dir? Wo es hakt, zeigt uns letztlich einfach Lernaufgaben auf.

Verdrängtes integrieren

Was hat aktuell keinen Platz in Deinem Leben?
Dies können schöne Dinge sein, die Du Dir nicht erlaubst. Es kann aber auch etwas Unschönes sein, was Du nicht ansehen willst. Dies zu unterdrücken, raubt viel Kraft. Such Dir bei Bedarf professionelle Hilfe, wende Dich dem nicht alleine zu.

Lies hierzu auch meinen Artikel: „Warum Deine Tränen so wichtig sind

Gefühle fühlen

Unsere Gefühle sind dazu da, uns durchs Leben zu navigieren. Wie wir sie als solche Nutzen, wissen wir jedoch meistens nicht mehr.
Wie ist Dein Verhältnis zu Deinen Gefühlen? Was fühlst Du gerade?

Erholsam schlafen

Der Schlaf ist die Zeit, in der wir uns regenerieren und Kraft auftanken. Damit wir auch am Nachmittag noch den Tag richtig nutzen können, empfiehlt sich eine Tiefenentspannungsübung, ein Mittagsschlaf oder zumindest eine kurze Pause außerhalb von großem Trubel.
Kannst Du gut schlafen?

In Bewegung kommen

Wenn die Energie eh schon knapp ist, wird bei der Bewegung gerne eingespart. Damit tun wir uns aber keinen Gefallen.
Was kannst Du jetzt noch tun, um in Bewegung zu bleiben? Das kannst Du später immer noch weiter steigern oder verändern. Entscheidend ist, was jetzt geht.

Mehr Zeit in der Natur verbringen

Eine natürliche Umgebung hilft bei der Entspannung und Regeneration. So ist beispielsweise der heilende Effekt des Waldes mittlerweile nachgewiesen.
Wie könntest Du mehr in Kontakt mit der Natur sein?

Stress durch Strahlung verringern

Handystrahlung, WLAN und Co. tun unserem Körper einfach nicht gut.
Wann kannst Du das Handy oder WLAN auch mal ausschalten?

Schadstoffeinnahme verringern und Schadstoffe ausleiten

Aus unserer Umgebung, dem Essen und Trinken, Zahnfüllungen etc. gelangen Schadstoffe in unseren Körper, die ihn belasten.
Wie könntest Du Deinen Körper entlasten?

Zu viele Reize vermeiden

Wir werden heutzutage von Informationen überschüttet. Reizüberflutung strengt an. Wie kannst Du zwischendurch abschalten?

Dankbar sein

Sind wir erschöpft, ist es erstmal gar nicht so einfach, dankbar zu sein. Doch es wird immer etwas geben, wofür wir dankbar sein können (und sei es das Dach über dem Kopf oder die letzte Mahlzeit). Sind wir dankbar, verändern wir unsere Perspektive. Und selbst die Wissenschaft hat schon verschiedene positive Auswirkungen nachweisen können. Warum also nicht mit so etwas „simplem“ beginnen? Gerne unterstütze ich Dich mit meinem Dankbarkeit-Training und begleite Dich dabei, Deine ganz eigene Dankbarkeitspraxis zu finden und so die Kraft der Dankbarkeit zu erleben.

„Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzen kann, so ist es der Glaube an die eigene Kraft.“
– Marie von Ebner-Eschenbach

Was ich außerdem begriffen habe:

Letztlich ist unser Körper unser Freund und möchte uns nur darauf hinweisen, dass etwas nicht stimmt.
Was möchte Dir Dein Körper gerade sagen?

Gibt es etwas, was Du zu dieser Auflistung ergänzen möchtest?

Was spricht Dich davon am meisten an? Und wo verspürst Du die größte Ablehnung? Kleiner Tipp: Genau dort solltest Du genauer hinschauen.

Schreibe gerne einen Kommentar, was Dich am meisten beschäftigt. Dann gehe ich zukünftig gerne mehr darauf ein.

Wünschst Du Dir Unterstützung, um wieder zu Kräften zu kommen, dann begleite ich Dich gerne ein Stück auf Deinem Weg.

Ich wünsche Dir, dass Du Dein Leben kraftvoll genießen kannst!

Alles Liebe

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